Die meisten Reinigungsmittel sind gegen Oberflächen, Haut und Schmutz aggressiv. Die Aggressivität dieser Stoffe wird mit dem pH-Wert angegeben.

pH ist ein Kürzel für den lateinischen Ausdruck potentiahydrogenii, was so viel heißt wie Konzentration des Wasserstoffs.

Allgemein umfasst die Skala des pH-Werts den Bereich von 0-14.

-Flüssigkeiten, die einen pH-Wert zwischen 0 und 7 haben, heißen Säuren.

-Ein pH-Wert von 7 ist neutral (entspricht reines Wasser – CO2-frei).

-Flüssigkeiten, mit einem pH-Wert zwischen 7 und 14, heißen Alkalien.

Der pH-Wert des Reinigungsmittels, gibt an für welche Materialien, sich das Mittel am besten eignet. Säuren und Alkalien entfernen einerseits Schmutz, anderseits können sie Werkstoffe zerstören. Deswegen sollte man immer drauf achten welchen pH-Werk, das genutzte Reinigungsmittel hat und ob es für die zu reinigende Fläche geeignet ist. Sollte die Fläche nicht beständig gegen das Reinigungsmittel sein, entstehen Schäden.

Säuren

Je niedriger der pH-Wert einer Säure ist, desto stärker ist die Säure. In Reinigungsmitteln dienen sie dazu, mineralische Ablagerungen wie Kalk und Urinstein, oder auch Rost zu entfernen.

Wichtige Eigenschaften von Säuren

– Beim Kontakt mit unedlen Metallen z. B. Aluminium entsteht aus dem      Säurerestion und dem Metallion ein Salz, dadurch korrodiert das Metall.
– Säuren reizen oder verätzen die Haut
– Mineralische Stoffe wie Kalk werden durch Säuren zersetzt.


Alkalien

Alkalien sind Substanzen, die zusammen mit Wasser Laugen bilden.
Laugen haben einen pH-Wert 7 bis 14, je höher der Wert ist, desto ätzender wirken sie. Alkalische Behandlungsmittel lösen sowohl organische Verschmutzungen wie Fett und Eiweiße als auch Lacke.

Wichtige Eigenschaften von Alkalien

– Sie zersetzten organische Stoffe wie z. B. Fette und Öle.
– Sie reagieren mit Fetten (Verseifungsreaktion).
– Alkalien können die Haut verätzen.